Blasenentzündung natürlich vorbeugen

Natürlich gegen Blasenentzündung

 

Der Siegeszug der Kranbeere

 

Es mehren sich die wissenschaftlich ernst zu nehmenden Studien, die der nordamerikanischen Kranbeere (Cranberry) einen hohen Stellenwert bei der Vorbeugung von Harnwegsinfekten zuschreiben.

Die Beere, die mit unserer Heidelbeere verwandt ist, wächst in Nordamerika und wird dort wegen ihrer medizinischen Wirkung kommerziell angebaut und verarbeitet.

 

Medizinisch bedeutsam ist die Beere unter anderem wegen ihrer Wirkung auf die Bakterien, die sich im Harntrakt bei Entzündungen aufhalten.

 

So wird vermehrt die entzündungshemmende Salicylsäure ausgeschieden. Dadurch wird der Urin angesäuert, was den Bakterien nicht gut bekommt.

Ein weiterer nachgewiesener Effekt besteht darin, dass es den Bakterien erschwert wird, sich in der Schleimhaut der Harnwege einzunisten.

 

Es fehlt zwar der Nachweis, dass eine akute Blasenentzündung durch Einnahme von Cranberry-Kapseln geheilt werden kann, die vorbeugende Wirkung ist jedoch inzwischen zweifelsfrei bewiesen. Dies wissen besonders Patienten zu schätzen, die immer wieder an einer Blasenentzündung erkranken.

 

Eine Vielzahl von Produkten existiert auf dem Markt, die auch in unterschiedlichen Dosierungen und Darreichungsformen angeboten werden.

 

Wir werden Ihnen kein einzelnes Produkt empfehlen, machen jedoch darauf aufmerksam, dass es in Apotheken, Drogerien und Drogerieketten preiswerte und wirksame Produkte gibt, für die sie rund 20,- Euro im 3-Monats-Zeitraum ausgeben müssen.

Interessant sind auch die Preisunterschiede bei den einzelnen Produkten, wie sie z.B. bei Nachforschungen über www.medizinfuchs.de offenbar werden.

 


 

Mini-Implantate bekämpfen den Prostatakrebs

Mehr als 40.000 Männer erkranken jährlich in Deutschland an einem Prostatakrebs, Tendenz steigend. Neben genetischen Ursachen werden auch Ernährungsgewohnheiten als Ursache diskutiert, da z.B. Männer aus Asien oder aus den Mittelmeerländern weniger häufig an einem Prostatakrebs erkranken.

Trotz guter medizinischer Fortschritte versterben jährlich leider immer noch mehr als 10.000 Männer in unserem Land an den Folgen des Prostatakrebses. Dabei könnte diese Zahl entscheidend gesenkt werden, wenn der Krebs nur früh genug erkannt und behandelt würde.

Erfreulicherweise gibt es einen Bluttest (Prostataspezifisches Antigen, PSA) der schon frühzeitig auf einen Prostatakrebs hinweisen kann. Sehr viel früher, als er beispielsweise durch die alleinige Tastuntersuchung entdeckt werden kann. Auch, wenn es viele kritische Stimmen zu diesem Test gibt, die aktuelle Studienlage ist eindeutig! Durch diesen Test lässt sich der Krebs so früh erkennen, dass er heilbar ist.

Hat der Prostatakrebs das Organ noch nicht überschritten (Frühstadium), so kann der Patient geheilt werden. Hier steht in Deutschland bislang immer noch die operative Entfernung der Prostata als Behandlung an erster Stelle und hat sich vielfach bewährt.

Bei bestimmten Voraussetzungen bietet sich jedoch auch ein schonendes Alternativverfahren an, bei dem in einer einmaligen Sitzung unter Vollnarkose radioaktive Mini-Implantate millimetergenau in die Prostata eingebracht werden (Sogenannte LDR-Brachytherapie mittels Seeds).
Mittlerweile haben Vergleiche ergeben, dass bei guter Auswahl der Patienten durch dieses schonende Verfahren nach 10 und 15 Jahren gleiche Ergebnisse wie nach einer radikalen Operation erzielt werden, und dies bei deutlich geringeren Nebenwirkungen.

Bei der sogenannten „Brachytherapie“, wie sie jetzt in der Urologischen Klinik des St.-Josefs-Hospital, Dortmund Hörde (CA Dr. Neugebauer) in Zusammenarbeit mit der Urologischen Gemeinschaftspraxis Hansastraße (Dr. G. Ingerfeld) und dem MVZ Prof. Uhlenbrock (Strahletherapeuten Dres. Tonscheidt und Strehl) durchgeführt wird, werden nach exakter Vorplanung kurzstrahlende, radioaktive Mini-Implantate so präszise in der krebsbefallenen Prostata platziert, dass die Krebszellen zugrunde gehen. Das umliegende Gewebe wird dabei geschont. So kann der Patient bereits nach 2 Nächten das Krankenhaus wieder verlassen.

Gefürchtete Komplikationen der großen Operation, wie unwillkürlicher Urinverlust (Inkontinenz) und Impotenz treten bei diesem schonenden Verfahren bei weniger als 6% der Patienten auf.

Wichtig jedoch, dass nicht alle Patienten mit Prostatakrebs von diesem Verfahren profitieren. Daher werden die Patienten umfassend untersucht. Die beteiligten Ärzte (Urologen und Strahlentherapeuten) schlagen dann nach eingehender Beratung jedem betroffenen Patienten ein individuelles Behandlungskonzept vor.


 

Röntgenanlage auf neuestem Stand

Zur Optimierung der Röntgenqualität und zum besten Schutz unserer Patienten verfügt die Urologische Gemeinschaftspraxis Hansastraße seit Dezember 2007 über eine völlig neue Röntgeneinheit.

Die strengen Vorgaben, die vom Gesetzgeber hierbei gefordert sind, werden in allen Bereichen erfüllt oder gar übertroffen.

Besonderes Highlight: Die Aufnahmen werden nicht mehr auf herkömmlichen Röntgenfolien belichtet und dann in der Dunkelkammer entwickelt, sondern sie werden volldigitalisiert abgespeichert. Hier können sie in den Arztzimmern am Monitor betrachtet und erläutert werden.

Bei Erfordernis werden die Bilder auf eine handelsübliche CD gebrannt und können dem Patienten mitgegeben werden.


 

Nicht immer ins Krankenhaus

Urologische Operationen müssen nicht immer gleich mit einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus verbunden sein. Eine Vielzahl von Eingriffen und Therapien lassen sich ambulant durchführen.
So werden z.B. Operationen an der Vorhaut, am Hoden oder an der Harnröhre in der Regel ambulant durchgeführt. Die Form der Narkose wird individuell besprochen, wobei Kinder und Kleinkinder immer eine schonende Vollnarkose erhalten. Auch die Behandlung von Nierensteinen mittels Stoßwelle kann oft gut und problemlos ambulant durchgeführt werden.

Manche Operationen werden auch von uns stationär durchgeführt. Dank einer guten Kooperation mit den urologischen Abteilungen der Dortmunder Krankenhäuser können wir Sie auch unter stationären Bedingungen operieren.
Spezielle Formen des unwillkürlichen Urinverlustes bei Frauen (Harnröhrenband) gehören ebenso zum Angebot, wie Operationen an Blase, Prostata und Harnröhre.
Das Operationsspektrum wird ständig aktualisiert und erweitert, hierbei arbeiten wir auch mit anderen niedergelassenen Urologen in Dortmund eng zusammen.


 

Wartezeiten vermeiden

Wir führen eine Vielzahl von verschiedenen Untersuchungen und Behandlungen durch. Jede dieser Maßnahmen erfolgt nach einem eigenen Terminplan.
Wenn Sie sich bei uns für einen Termin anmelden, teilen Sie bitte den Grund des anstehenden Besuches kurz mit. So können wir Ihnen schnellstmöglich einen Termin reservieren.

Mit Hilfe eines komplexen Termin-Planungsprogramms gelingt es in der Regel, eine möglichst zeitnahe Untersuchung bei Ihnen zu gewährleisten.

Bitte haben Sie Verständnis, dass auch im Rahmen der Terminplanung Verschiebungen aus unterschiedlichen Gründen notwendig werden können. Wir wollen Sie optimal behandeln und jedem Patienten die nötige Zeit zukommen lassen.
Sollten Sie das Gefühl haben, zu lange warten zu müssen, so fragen Sie bitte bei unseren Helferinnen nach. Sie werden Ihnen sicher hinreichend Auskunft geben können.
Selbstverständlich behandeln wir Sie auch, wenn Sie ohne Termin in unsere Praxis kommen. Hier bitten wir Sie jedoch, Wartezeiten zu berücksichtigen.

Übrigens können Sie uns auch per e-mail Ihren Terminwunsch zukommen lassen. Wir werden Ihnen dann entweder telefonisch oder per Rückantwort Termin und Alternativen nennen.

Noch ein Tipp: Wenn Sie keinen Termin haben, meiden Sie möglichst den Montag Morgen.


 

Ein Fächer voller individueller Therapien - Prostatakrebs –

Prostatakrebs ist heilbar! Vorausgesetzt, er wird rechtzeitig erkannt. Eine hervorragende Möglichkeit zur Früherkennung dieser häufigen Krebsart ist der PSA-Blutwert, der bei Männern über 40 Jahren einmal jährlich bestimmt werden sollte.

Wichtig zu wissen aber auch, dass der durch PSA-Wert und durch Probeentnahme nachgewiesene Prostatakrebs einer fachlichen Bewertung unterzogen werden muss.

Nicht immer ist eine Operation mit dem Skalpell erforderlich, um den Krebs in seine Schranken zu weisen. Neben der Strahlentherapie (z.B. von innen durch die sogenannte „Brachytherapie“) gibt es auch eine gut wirkende Hormontherapie.
In einigen Fällen ist auch ein abwartendes Verhalten mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen gerechtfertigt, um eine Übertherapie zu vermeiden.
Sie können sicher sein, dass wir einem Patienten mit Prostatakrebs nach neuestem Wissen eine individuelle Therapie anbieten werden, wobei Gesundheit und Lebensqualität im Vordergrund stehen.


 

Das ewige Thema: Blasenentzündung

Die Symptome sind bekannt: Es drückt in der Blasenregion, ein Brennen setzt ein, der Harndrang wird unerträglich, mehrmals stündlich muss die Toilette aufgesucht werden, es schmerzt beim Wasserlassen, insbesondere am Ende.

Das sind die typischen Symptome einer Blasenentzündung, die bei Frauen ungleich häufiger auftritt als bei Männern.
Schon ein Blick auf die körperlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau macht deutlich, dass die Frau aufgrund der kurzen Harnröhre viel anfälliger für Harnwegsinfektionen ist als der Mann.

Ein unkomplizierter Infekt lässt sich problemlos mit einem Antibiotikum behandeln, eine kurzzeitige Therapie führt zum Erfolg.

Ungleich schwieriger zu behandeln sind chronische Blasenentzündungen, die ständig wiederkehren. Ein Blick mit dem Zystoskop in die Blase verrät oft, dass die Schleimhaut der Blase angegriffen ist, dass die Harnröhre zu eng sein kann, dass der Schließmuskel zu aktiv ist, und dass Bakterien in diesen Fällen ein leichtes Spiel haben. So ist es nicht selten, dass pro Jahr ein Dutzend oder mehr Blasenentzündungen auftreten.

Nach Ausschluss von organischen Ursachen kann eine Langzeitantibiose die Blase so lange schützen, bis sich die Schleimhautverhältnisse wieder normalisiert haben. Eine Ansäuerung des Urins mit Tabletten ist auch erfolgreich, da sich Bakterien im sauren Urin nicht wohl fühlen. In besonderen Fällen ist auch die Spülung der Blase mit einer Speziallösung sinnvoll. Da diese jedoch sehr teuer ist, muss zuvor die Krankenkasse wegen der Kostenübernahme gefragt werden. Hier gibt es durchaus unterschiedliche Entscheidungen.
Ein weiterer Weg zur Verhütung von chronischen Entzündungen ist eine Impfung, die in Tabletten- oder Spritzenform angeboten wird. In der Regel müssen die Kosten hierfür aber vom Patienten getragen werden.

Vorbeugend können Sie folgendes tun:

  • Vermeiden Sie Kälte, auch kalte Füße
  • Trinken Sie reichlich
  • Entleeren Sie nach dem Sex die Blase
  • Keine übertriebene Genitalhygiene mit Seifen.
  • Behandeln Sie eine Entzündung rechtzeitig
  • Behandeln Sie die Entzündung ausreichend lange
  • Östrogensalben können sinnvoll sein
  • Nieren- und Blasentees unterstützen die Blase


 

Was haben Jungen mit dem Urologen zu tun?

Unter diesem Motto veranstaltet die Urologische Gemeinschaftspraxis Hansastraße in lockerer Reihenfolge Informationsveranstaltungen für männliche Schüler zwischen 10 und 16 Jahren.
Bei dieser ungezwungenen Fortbildung, die sich mit urologischen Krankheitsbildern bei Jungen und jungen Männern befasst, werden auch Krankheiten und Veränderungen besprochen, die sich aufgrund der Sexualität einstellen können.
Dabei werden in lockerer Atmosphäre Fragen beantwortet und viele Informationen rund um die Themen „Mann sein“, „Sexualität“, „Urologische Krankheitsbilder“ und „Geschlechtskrankheiten“ gegeben.
Anschließend besteht die Möglichkeit, die Praxis zu besichtigen und auch einmal im Ultraschall die eigene Niere zu bestaunen. Dauer der Veranstaltung: ca. 90 Minuten.
Bei Interesse können Lehrer gerne Termine vereinbaren unter oder telefonisch (0231 950 373 0)


 
 


Home  |  Team  |  Praxis  |  Leistungen  |  IGEL-Leistungen
Lageplan  |  Links  |  Kontakt

Anmeldung